Welches Haustier für mein Kind?

Welches Kind wünscht sich nicht sehnlichst ein Haustier? Doch welches ist denn eigentlich das richtige Haustier für mein Kind und was gilt es zu wissen und zu beachten?

Ein Haustier anschaffen und Kindern Verantwortung beibringen

Wer gerne möchte, dass ein Kind schon früher lernt, die Verantwortung für andere Lebewesen zu übernehmen, der kann ein Tier anschaffen.

Das richtige Alter für die Tierhaltung

Das perfekte Alter für diese Anschaffung gibt es nicht. Je nach Tierart bietet es sich an, dem Kind das Tier frühestens im Grundschulalter zu besorgen. Hier kommt es vor allem daran auf, dass die Eltern bereit dazu sind, das Kind bei der Haltung sowie Pflege zu unterstützen.

Damit sowohl Kind als auch Eltern nicht gleich mit dem allerersten Haustier überfordert werden, sollten Kinder zwischen 6 und 10 Jahren ausschließlich Vögel (bitte immer paarweise) oder Kleintiere bekommen. Anders als zum Beispiel bei einer Katze oder einem Hund beschäftigen sich diese Tiere weitestgehend selbst. Das Gassi gehen oder das aktive Spielen entfallen daher, was den Alltag ungemein erleichtert.

In einem Alter zwischen 11 und 15 Jahren sind Kinder bzw. Jugendliche durchaus auch in der Lage, für ein größeres Tier zu sorgen. Hunde und Katzen stehen dabei in der Gunst der Kinder meist ganz oben. Dennoch gilt: Tiere sollten nur dann angeschafft werden, wenn die ganze Familie breit dazu ist, zumindest im Notfall sich um das Tier zu kümmern. Hierbei spielt das Alter eine untergeordnete Rolle, da Krankheiten oder Ausflüge mit der Schule Kinder jeden Alters betreffen können.

Das lernen Kinder durch ein eigenes Tier

Wenn Menschen bereits im Kindesalter lernen, für das eigene Handeln die Verantwortung zu übernehmen, fallen verschiedene Situationen im Erwachsenenalter leichter. Wünschen sich Kinder ein Tier, so müssen Eltern von Vornherein klar kommunizieren, dass die Haltung eines Tieres Arbeit macht und viel Disziplin erfordert.

Haben Eltern hingegen das Gefühl, dass ein Kind die Tragweite seiner eigenen Handlungen noch nicht einschätzen kann, so bietet es sich an, erst einmal kein Tier zu kaufen. Stattdessen können Tiere aus dem Tierheim ausgeführt und die Tiere von Bekannten zeitweise betreut werden. Wenn das klappt, ist es Zeit für das erste eigene Tier.

Diese Tierarten eigenen sich für Kinder besonders

Je nach Altersklasse kommen verschiedene Tierarten in Betracht. Je eher sich die Eltern mit um das Tier kümmern, desto aufwendiger darf die Haltung und Pflege sein. Träumen Mama und Papa ebenso wie der Sprössling von einem eigenen Hund, so steht der Anschaffung eines Vierbeiners nichts im Wege. Allerdings sollte sich die ganze Familie bereits vorab ausführlich über die gewünschte Tierart informieren. Viele Tipps rund um Haustiere und eine Menge Informationen zu den verschiedenen Katzen- oder Hunderassen finden Sie übrigens auf https://unsere-haustiere.net/.

Kinder im Grundschulalter sollten sich auf die Haltung von Kleintieren beschränken, sofern das Tier in erster Linie für das Kind gedacht ist. Unkomplizierte Reptilien sowie Amphibien eignen sich besonders, denn sie sind nicht so stark auf den Menschen angewiesen wie zum Beispiel eine anhängliche Katze. Dennoch lernen Kinder, die Verantwortung zu tragen, weil das Terrarium regelmäßig gepflegt werden muss. Gleiches gilt für die Fütterung.

Sollten sich Eltern für Amphibien oder Reptilien entscheiden, so kommen vor allem unkomplizierte und selbstverständlich ausschließlich ungiftige sowie ungefährliche Tierarten in Betracht.

Geckos kommen aufgrund ihres ansprechenden Äußeren und der relativ anspruchslosen Lebensweise in Frage. Allerdings sollten die Tiere gerade kleinen Kindern nicht unbeaufsichtigt überlassen werden, da sie ansonsten Schaden nehmen könnten.

Auch ungiftige Schlangen, Schildkröten oder Frösche eigenen sich für die Haltung im Kinderzimmer. Allerdings kann sich längst nicht jedes Kind für diese Tierarten begeistern.

Kuschelige Freunde für Kinder

Gerade Mädchen können sich vor allem für flauschige Kaninchen und Meerschweinchen erwärmen. So unkompliziert diese Tiere auf den ersten Blick auch scheinen mögen – dieser Eindruck täuscht. Die Nager wünschen sich einen großen Auslauf, abwechslungsreiches Futter und Artgenossen. Wer keine Lust hat, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, der sollte lieber auf unkomplizierte Nager zurückgreifen.

Hamster sind Einzelgänger und benötigen aufgrund ihrer geringen Körpergröße weitaus weniger Platz als Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas und Co. Zudem machen Sie keine lauten Geräusche, wie das zum Beispiel bei Vögeln der Fall wäre. Alternativ zum süßen Hamster eignen sich Mäuse. Diese sind ebenfalls interessant anzusehen und recht unkompliziert hinsichtlich der Haltung.

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